Frühlingsoffensive 2016 Freitag

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Frühlingsoffensive 2016 Freitag

Beitrag von Das Sprachrohr am Di Dez 13, 2016 4:23 pm



Die Tyranidischen Bestien sind in die letzte und aggressivste Phase eingetreten: Das Fressen, das Vernichten und das Aufsaugen des letzten Lebens. Bereits weite Landstriche wurden durch Krieg und Fresserschwärme zu leblosem Stein gemacht, doch ohne die Heldenhaften Opfer weniger wäre dieser Planet schon längst zu Asche zerbröselt.


Der Krieg beeinflusst das Schlachtfeld und seine Ziele. Einem Deathwatchexterminatorteam war es gelungen ein kostbares Gengift von Inquisitor Zaragoz sicher zu stellen und dieses Gift in einen Verdauungsteich des Schwarms einzuführen. Dort erwartete sie schlussendlich auch ihr größter und gefährlichster Feind.




Doch sie waren siegreich, ein Teil des Trupps sorgte für den Erfolg der Mission indem sie einen sicheren Landepunkt frei hielten während ein Black Templar, ein Space Wolve und ein Dark Angel Seite an Seite die Bestie nieder ringten. Sie alle schafften es zurück zur Inquisition, doch nur eine von Drei Ampullen des Giftes kam mit ihnen zurück. Diese Ampulle Gift wird in den Prometheus Laboren erforscht in der Hoffnung das Gift zu vervielfältigen, etwas was die Diener des Chaos und der Schwarm nun verhindern wollen. Dieses Gift wäre eine zu starke Waffe, und geheime Agenten die im Schatten lauern ließen sie diese Informationen zukommen. Ebenso versucht der Schwarm den verunreinigten Verdauungsteich aufzuspüren und ihn zu säubern um nicht den Schwarm zu vergiften und zu schwächen.



Die Kriege zwischen Imperium und Chaos werden immer verzweifelter und blutiger, jeder Kampf bindet immer mehr Ressourcen und die Diener des Blutgottes frohlocken. Das Imperium will seine Zivilisten und wichtigsten Persönlichkeiten vom Planeten evakuieren. Die Eldar, unstete Verbündete der Menschheit, offenbarten zögerlich von einem altem Warpportal zu wissen mit dem die Zivilbevölkerung evakuiert werden könnte. So setzte das Imperium sich in Bewegung seine knappen Ressourcen aufzuwenden um diejenigen zu beschützen, die sich nicht selbst beschützen können.

Das Imperium beschützt, doch das Chaos vernichtet, der Schwarm verzehrt. Ein planetarer Verteidigungslaser wurde als Ziel auserkoren um den Luftraum frei zu halten. Denn auch im Orbit wird gekämpft, Kreuzer des Imperiums treffen auf die Schwarmflotten der Tyraniden, alten Verräterschiffen und Orkischen Kreuzern.....




Die Kämpfe toben und verlagern sich von Sektor zu Sektor, von Gebiet zu Gebiet. Noch viele weitere Ziele tauchen auf und werden von den Kriegsherren der Fraktionen gierig ins Auge gefasst. So wie die Tyraniden die Festung des Chaos erstürmen wollen jagt eben jenes nach der Festung des Imperiums.. Das Imperium versucht indes einen Uralten Titanen zu bergen und zu reaktivieren, Sporenfelder der Tyraniden locken feindliche Truppen zu sich, ebenso ein großes Schwarmnest das die Armeen der Tyraniden im Chaosterritorium steuert. Apocalyptica erzittert unter den Seelenschreien der Sterbenden Wesen, das Land wird zerissen und die Armeen zerfleischen sich unermüdlich.


So höret Generäle von Apocalyptica, viele Schlachten sind es Wert besungen zu werden. Doch nur wenige werdet ihr vernehmen können, so höret nun wie der Schwarm begann Zwietracht unter seinen Feinden zu sähen und Verbündete aufeinander hetzte...



Commander Shas’O Rymyr betrachtete den weiten, blutroten Horizont. Und er konnte es immer noch nicht verstehen.

Was machen wir hier ?

Weshalb wurden im letzten Moment hierher abkommandiert, um … diesen leerstehenden Bunkerkomplex zu bewachen ?


Seit Stunden schon versuchte er den strategischen Wert dieses Ortes zu ergründen.
Und kam immer wieder zu derselben, niederschmetternden Erkenntnis: Bin ich wirklich so inkompetent ? … es gelingt mir einfach nicht, auch nur einen der genialen Beweggründe des Himmlischen Than’Quol zu erkennen.

Und dies trotz seines herausragenden Abschlußes als Shas’o vom Tempel des Feuers, und der zwei Jahrzehnte Dienst unter Than‘quol.

Die Wege der Himmlischen sind einfach unergründlich.
Ich muß noch so viel lernen …


Trotzdem hatte er seine Truppen optimal im Gelände plaziert, und in erhöhte Alarmbereitschaft versetzt.


Than’Quol starrte gedankenverloren in die Finsternis, und überdachte die nächsten Schritte des großen Plans: wie diese Welt zu einer weiteren Perle für das höchste Wohl eingenommen werden mußte.

Denn er spürte auch den Hunger der höchsten Wohltäterin.

Und fuhr dabei gedankenverlohren über die frische, noch etwas juckende Narbe hinter dem rechten Schulterblatt.
Und streichelte dabei das warme, wohlige Geschenk unter seiner Haut.

Krachend erwachte der Funk zum leben, und Rymyr wartetet auf die Übersetzung. „ Ver…bündete, hier Kampfgruppe Rapax. Geschätzte Ankunftszeit 3 Minuten. Imperator protegit.“

„Verstanden. Stehen bereit. Für das höhere Wohl.“ Und es graußte ihm innerlich ob der Verbündeten. Blutrünstige Barbaren, der Manieren eine ebensolche Maske ist, wie ihre grobschlächtigen Rüstungen.

Am Horizont zeichneten sich die Umrisse der Flugmaschinen ab.

Und da ertönte die melodische Stimme des Himmlischen: „Shas’O, jetzt beginnt unser Kampf für das höchste Wohl ! Nehmen sie die anfliegenden Angreifer ins Visier, und feuern Sie im
optimalen Moment.“

Verdutzt blinzelte der Shas’O.

Jetzt verstehe ich !

Auf einmal ergibt Alles einen Sinn. Genial !


Und er gab seinen Feuerkriegern die entsprechenden Befehle.




Auf brennenden Schwingen nähern sich die Blood Angels der Festung, Landungskapseln sind an feste Geschirre geschnürt um von Schlachtfeld zu Schlachtfeld getragen zu werden. Cybots ruhen in ihrem Inneren, ebenso wie im Inneren der Stormravens die Soldaten der Blood Angels sich ihren Gebeten widmen. Bruder Rapax Aquila wurde im Namen seines Captains das Kommando übertragen über diese Strike Force. Sie sollten sich mit „befreundeten“ Xenos treffen, Tau die sich angeblich um die Menschen von Apocylptica sorgen und eine Festung in die Obhut der WAHREN Diener des Imperators übergeben werden. Über Funk teilte der erfahrene Sergeant ihnen ihre baldige Ankunft sowie ihre Positionen mit, damit die Waffen der Xenos sie nicht unbewusst vom Himmel holen. Doch es zeigt: Was auch immer der Xenos verspricht, es entspricht davon NICHTS der Wahrheit. Die Stormraven werden durchgeschüttelt, Raketen explodieren im Luftraum um die Fahrzeuge der Blood Angels herum. Alarmsirenen springen an und beginnen das Innere des Fliegers in ein Scharlachrotes Licht zu tauchen. Bruder Rapax beginnt zu toben, seine Stimme hallt durch das Innere des Stormravens und über Funk zu allen anderen Brüdern.

„Der Xenos hat uns sein wahres Gesicht gezeigt meine Brüder, macht eure Bolter bereit und betet zum Primarchen und zum Imperator. Diesen Verrat werden wir ihnen mit Blut vergelten!“ Seine Soldaten brüllen Ihre Bestätigung hinaus, Verrat muss vergolten werden!Während die Krieger der Feuerkaste ihren Beschuss aufgenommen hatten begannen die Piloten der Space Marines einen Frontalangriff anzufliegen. Feuer umwaberte die Schwingen der Stählernen Engel als die ersten Landungskapseln abgeworfen wurden. Ausgeklingt aus dem Geschirr des Stormravens schlugen die Kapseln in der Festung ein, das Tonnenschwere Ceramit erschlägt Feuerkrieger und Kampfanzüge, Befestigungen und Geschütztürme – nur um ihre tödliche Fracht zu entladen die begann Rache über die Verräterischen Xenos zu bringen. Blood Angels stürmen mit ihren Boltern auf die Soldaten des Sternenreiches zu, Cybots liefern sich Zweikämpfe mit den Kampfanzügen, Energiegeladene Klauen legen sich um Helme, zermalmen diese und Stück für Stück, Blutverschmiert aber unaufhaltsam, beginnen sich die Engelskrieger vorzuarbeiten....



Wie konnte es nur soweit kommen ? Ich hatte den Hinterhalt doch optimal vorbereitet ! Wieso konnten meine Feuerkrieger nur so versagen ?

„Shas’O, das Höchste Wohl verlangt, daß ich weiterleben muß – während es euch den heldenhaften Sieg über die Barbaren im glorreichen Nahkampf zugewiesen hat.“

Und sofort raste der Himmlische – umringt von seinen persönlichen Leibwächtern – in die Tiefe des Bunkerkomplexes hinab.



Die Stormravens waren eine Schleife geflogen, nun nähern sie sich im Gefechtstempo erneut der Befestigung. Es öffneten sich die Sturmrampen, eisiger Wind wehte durch das Mannschaftsabteil als die Space Marines mit einem Kriegsschrei auf den Lippen ihren Flieger verließen. Sprungmodule erwachten Feurig zum Leben, auf Engelsschwingen gleitend landeten nun auch die letzten Marines der Strike Force auf den Wehrgängen der Festung. An der Spitze Bruder Rapax Aquila, in der rechten Hand ein heiliges Energieschwert, in der linken das Banner seiner Kompanie. Zusammen mit seinen Furchtlosesten Kriegern standen sie dem Commander des Feindes gegenüber. Rot glühende Augen fixieren den Trupp der Space Marines, Grüne Augen den Verräterischen Xenos. Bolter werden erhoben, Plasmagewehre laden sich auf, das Feuer wird eröffnet. Es war ein kurzer aber verlustreicher Kampf, die Plasmawaffen des Tau sorgen für eine blutige Ernte unter den Kriegern des Imperiums doch schlussendlich stehen sich Rapax Aquila und der Commander gegenüber. Mit dem Schrei „WIR KÄMPFEN FÜR BAAL“ erhebt er das Banner, er stößt zu. Panzerplatten brechen, Blut spritzt, der Commander fällt!  Mit einem lautem, animalischem Brüllen hisst Rapax Aquila das Banner der Blood Angels im leblosen Körper des Commanders. Er erhebt seine Energieklinge, schreit seinen Sieg hinaus. „UND WIR KÄMPFEN OHNE FURCHT!“

Sein Ruf wird von seinen Kriegern beantwortet, denn sie alle haben ohne Furcht gekämpft als sie die Wehrgänge erobert haben und sie werden auch weiterhin ohne Furcht kämpfen, die Tau die sich dem Verrat gegenüber geöffnet haben werden teuer ihre Entscheidung bezahlen....


So hab ihr nun die Geschichte von Rapax Aquila vernommen, dies ist nur eines von vielen Beispielen von Heldenmut und Taktischem Geschick die auf dieser Welt offenbart wurden. Doch so Heldenhaft der Krieg in der ersten Reihe geführt wird, andere Mächte intrigieren in den letzten Reihen. Das Imperium, das Chaos und auch die Tyraniden haben etwas gefunden, tief unter der Makropole wurde etwas....entdeckt, eine Suche war erfolgreich. Die Inquisition ist sich bewusst was sie gefunden hat, so werden alle Kräfte mobilisiert die man hat um diesen Schatz nicht zu verlieren....
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