Frühlingsoffensive 2016 Samstag

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Frühlingsoffensive 2016 Samstag

Beitrag von Das Sprachrohr am Di Dez 13, 2016 5:29 pm



Die letzten Tage seid ihr alle als Generäle des Imperiums, als Lords des Chaos und als Tyranten des Schwarms zu großem Ruhm gelangt. Eure Krieger haben im Namen ihrer Götter gekämpft, sind gestorben doch kein Tod war vergebens, keine Schlacht ohne Grund geschlagen. In der ersten Reihe war es ein Kampf um das Überleben von Apocalyptica, ursprünglich bekannt als Eskrador, für das Imperium. Für die Tyraniden war es eine Lohnenswerte Beutewelt und das Chaos....das Chaos fand Erfüllung im Blutvergießen und Zerstören dieser Reichen Welt. Doch hinter den Kulissen wurden Ränke geschmiedet und Suchen gestartet, Kommandooperationen durchgeführt. So gelang es beispielsweise auch dem Imperium in einem Moment der Stärke einen mächtigen Waaaghboss der Orks gefangen zu nehmen...



Die Orks und das Chaos tobten Seite an Seite über den Planeten,die Tyraniden zerfraßen die noch lebendigen Landstriche. Das Imperium bereitete sich darauf vor den Planeten zu verlieren, abzuziehen. Von Anfang an war es ein Rückzugsgefecht gewesen, es war jedem Bewusst das man nicht gewinnen würde. Doch es wurde Zeit erkauft, Zeit um wertvolle Ressourcen und die Bevölkerung zu retten. Die Tyraniden werden ihr Ziel erreichen, sie werden diesen Planeten verzehren. Doch das Chaos? Was geschieht bei diesem...?





In einem kalten, stählernen Raum – im Orbit über Eskrador.

Sie hatten uns damals davor gewarnt, dieses Wunderwerk aus den alten Tagen je wieder zu erwecken. Und wir hatten auf sie gehört, und alle davon abgehalten: Für eine so lange Zeit, erkauft durch die Verschwendung so vieler, vielversprechender Ressourcen … und dann das!

Zornig hieb er mit der Faust auf die Lehne seines Throns, und atmete die lange in ihm angestaute Wut aus.

Von all den Spezies, die im Laufe der Jahrmillionen erschienen und wieder verschwunden waren wie Sternschnuppen, mussten ausgerechnet DIE übrigbleiben.

Er hatte mich damals auf Terra vor Ihnen gewarnt.

Die Verbliebenen aus den Alten Tagen hatten mich danach auch vor Ihnen gewarnt.
Und sie hatten alle Recht behalten.



Nun hieb er mit beiden Händen offen auf die Lehnen seines Throns.


Verdammtes Egomanenpack! Meine eigene Spezies ist oft kein Grund, stolz und zuversichtlich in die Zukunft zu blicken, aber DIE!
Sie haben alle Macht, alle Möglichkeiten … und machen daraus … nichts. Nichts als Ärger, Probleme und Schwierigkeiten.


Er spürte, wie der ohnmächtige Zorn in ihm langsam zu Entschlossenheit gerann.

Nun gut. Sie halten sich also für Unsterblich.

Sie glauben also, ungestraft machen zu können, was ihnen gerade in den Sinn kommt.


Nun denn.


Ich diagnostiziere hier den Größenwahn, in seiner bisher am weitesten fortgeschrittenen Form. Seit Jahrmillionen unbehandelt.


Er dachte an seinen Bruder Konrad Curze.

Er wäre hier genau der Richtige gewesen. Der Bringer des reinigenden Terrors, des läuternden Schreckens.

Ein diabolisches Grinsen verzerrte sein edles Antlitz.

Ja, das wird genügen. Tun wir es.

Und er plante, welcher Weg der erfolgversprechendste sein wird.

Diesmal also der direkte.



Mit einem lautem Schlag wurden die Tore zum Kommandosaal aufgestoßen. Auf einem Thron saß eben jener Krieger der sich Alpharius nannte, ein Kriegsherr der sterblichen Marines mit dem Glauben den Platz eines Richters der Götter einnehmen zu können. Wahre Götter betraten eben jenen Raum, Phaeron Zintoruk wurde von seinen höchsten Lords und Kryptomanten begleitet, ebenso von seiner eigenen Leibwache. Dieser....Mensch hatte seine Anwesenheit erbeten. Er erhob sich von seinem Thron, während die Kriegsherren und Terminatoren im Saal schweigsam beobachteten. Er ließ seine Hand in einer schneidenden Bewegung sinken, ein Zeichen das der Phaeron noch nicht gekannte, und aber nun mit Nachdruck kennenlernte. Energiefäuste erwachten zum Leben, schlugen auf die Leibwächter ein und ehe man es sich versah waren die Lords von Schwerbewaffneten Terminatoren umzingelt. Zintoruk roch schon seit Jahrtausenden nichts Organisches mehr, nun aber den Geruch des Verrats. Er hob seinen Stab und sendete einen Strahl reinster Antimaterie aus – ein Strahl der gegen ein Energiefeld krachte und daran in den Farben des Regenbogens zerbracht.“VERRÄTERISCHER MENSCH!“ beschimpft der Phaeron ihn, während nur die Emotionslose, beherrschte Stimme des Kriegsherrn zu vernehmen war. „Sagt mir was ihr über diese Anlage wisst die sich offenbart hat.“ Schweigen – dann das leise Röcheln von Gelächter.

„Diese Welt, die ihr Eskrador nennt ist in Wirklichkeit etwas anderes, eine Waffe der Alten Wesen gegen die wir zwischen den Sternen gefochten haben. Sie zu zerstören ist ein Uralter Eid meines Volkes, Älter als eure gesamte Spezies Mensch! Ihr wart gutes Kanonenfutter für euer schwaches Imperium und diese Insektoiden, doch wie es scheint ist diese Zeit nun vorbei. Ruft eure Soldaten zurück und lasst uns gehen, dann wird euch nichts geschehen, Alpharius der Geringere.“



Er spürte, wie das Blut durch seinen Schädel pulsierte, wie seine Wangen erglühten und wie seine Herzen zu hämmern begannen.
Seine Hände zitterten leicht, und beinahe hätte er …

Doch er schloss stattdessen krampfhaft die Augen, nahm einige immer ruhiger werdende Atemzüge – und begann zu grinsen.

Er begann, langsam, lächelnd den Kopf zu schütteln.

„Ihr seid wirklich unausstehlich. Es wundert mich nun nicht mehr, dass ihr euch vor Jahrmillionen schon schlafen gelegt habt, nachdem ihr es euch mit wirklich jeder Spezies in dieser uralten Galaxis verschissen hattet, und wirklich niemand mehr etwas mit euch zu tun haben wollte.“

„Nicht einmal mehr ihr selbst.“


Er deutete mit seiner Rechten neben sich, und zwei Techmarines trugen etwas herbei. Nun, etwas nicht allzu Großes, das wie eine Art Kiste aussah.

„Nun, ich habe ausgiebig jenen zugehört, die das Pech hatten, diese Galaxis … diese REALITÄT, zu ihrer Zeit mit euch teilen zu müssen.“

„Einer von Ihnen … Er bezeichnet Sich und die Seinen als C’Tan … wartet da drinnen darauf, Eure Bekanntschaft zu erneuern – und bis in alle Ewigkeit zu vertiefen.“



Und mit einem Flackern erwachte die „Kiste“ zum Leben – und sog den Phaeron Zintoruk ein.

„SIC SEMPER TYRANNIS.“
lautete Alpharius Kommentar.


Und sein Blick ging an den nächsten in der Hierarchie des Xenos, der von zwei Terminatoren wenig würdevoll, doch sehr erfolgreich auf den Knien gehalten wurde.


„Meinen Glückwunsch. Hiermit ernenne ich euch zum neuen Herren über die Euren.“


Er signalisierte ihm mit einer Geste seiner offenen Hand, sich zu erheben – was dieser dann auch tat, nachdem die Terminatoren ihn losgelassen hatten, und zurückgetreten waren.

„Es war eure Verantwortung … vielmehr die Eures ehemaligen Herren“, Alpharius deutete auf das Tesseract-Labyrinth, “die unserer Galaxis den massierten Einfall der Fressschwärmer erst beschert hat.“

„Und ihr werdet euch nun, als das Musterbeispiel des verantwortungsbewussten, konstruktiven und selbstlosen Verteidigers - der Ihr soeben – und auf Dauer - zu werden beschlossen habt – mit all eurer Macht gegen diesen Feind wenden“

Und Alpharius erhob sich von seinem Thron.

„So wie auch ich dies tun werde.“


Der Hochlord gibt einen lauten Schrei von sich. Seine Stimme wandert zwischen Entsetzen und Wut hin und her als das Relikt offenbar wurde. Es gab ein Grünliches Leuchten und ehe man es sich versah war der Phaeron verschwunden..ohne Anzeichen das er je existiert hat. Seine Lords sind starr vor Schreck, sie alle wissen was ein C'tan ist und welche Wut ein solches Wesen besitzen kann. Ihr Schreck lähmt sie so das der Hochlord, Rechte Hand des Phaerons, nur knapp nicken kann als ihm zu seiner neuen Position gratuliert wird. Doch langsam beginnt eiserne Entschlossenheit in ihm zu wachsen, ihre Aufgabe war es gewesen diese Anlage zu vernichten und selbst wenn sie nun nicht mehr frei agieren können....ihr Eid wird erfüllt werden. Der Hochlord erhob sich und erklärte seine Zustimmung zu den Plänen des Chaos-Kriegsherren, so wurden die Hebel in Bewegung gesetzt, das Chaos setzte seine letzten Ressourcen und alles andere auf eine Karte, auf eben jene Mysteriöse Anlage der Alten....




BRÜDER IM BLUT!   BRÜDER DER KLINGE!

UNSER ZIEL WURDE OFFENBART!

ERHEBT EURE ÄXTE, WETZT EURE KLAUEN, DIE WÜRMER DES IMPERIUMS KRIECHEN ZUSAMMEN, BEREIT, JA BEREIT GEERNTET ZU WERDEN!

DER SCHWARRMRMRMRMM.....ER WIRD EBENFALLS GEERNTET WERDEN, ZERFETZT, ZERRISSEN, BLUT FÜR DEN BLUTGOTT, SCHÄDEL FÜR DEN SCHÄDELTHRON!



Das Chaos hat seine wildesten und gefährlichsten Krieger in Bewegung gesetzt um zu verhindern das nur das Imperium Zugriff auf diese Anlage erhält, diese Uralten Krypten und Monolithen die sich offenbart haben. Sie wurden gespeist von den Psionischen Energien des Krieges, von den Energien der Seelen die freigesetzt wurden. Es ist eine Uralte Anlage, Älter als jede Erinnerung. Das Imperium hatte bereits früh die Makropole sichern können, der Kriegsrat des Imperiums versammelt sich in Uralten Hallen um über den weiteren Verlauf des Krieges zu entscheiden....




Kalte Hallen durchzogen das Erdreich von Apocylptica. Was früher für dicke Gesteinsschichten gehalten wurde waren in Wirklichkeit Kavernen, Gänge und Räume. In einem solchen haben sich die Anführer des Imperiums versammelt. Der ehrenwerte Erzmagos Drachyn brütete Seite an Seite mit einem vermaledeitem Xenos, möge der Omnissiah seinem Geist gnädig sein, über eine Konsole von einer Art die kein Menschliches Wesen zuvor und danach je wieder gesehen hat. Indes befanden sich der Aufgeregte Ordenspriester Cassius, einstimmig erwählter Anführer der Space Marines auf Apocalyptica, mehrere Servitoren und Inquisitor Heinz an der Seite um gemeinsam den weiteren Plan zu besprechen. Es sah düster aus, trotz großer Siege edler Krieger war es nicht möglich gewesen eine Schwäche im Schwarm zu lokalisieren. Im Gegenteil, sie waren sich bewusst dass der Planet verloren war und befanden sich in einem hitzigem Gespräch darüber, wie man weiter verfahren sollte. Der Archmagos und der Xenos begannen miteinander zu sprechen, sie studierten dieses Merkwürdige Geräte intensiv und kamen schließlich zu einer....Theorie über den Zweck des Geräts. Der Archmagos lief an die Seite von Inquisitor und Space Marine, ließ seinen Blick schweifen. „Freudig erregt: Wir scheinen eine Antwort gefunden zu haben Ordenspriester. Diese Anlage scheint nicht konventionelle Möglichkeiten der Energiegewinnung zu nutzen sondern schafft es auf uns unbekannte Art die Seelen der verstorbenen zu binden und schlussendlich auch eben jene als Energiequelle zu nutzen.

(Nüchtern warnend:) "Wir sind nicht die einzigen die jedoch diese Anlagen untersuchen, auch Xenos der Spezie 27-12-456-Tyranid wurden entdeckt ebenso weitere Xenos und auch Abtrünnige nach Schema 10-23-06."

(Nachhakend:) „Wie gedenkt ihr mit dieser Anlage weiter zu verfahren?“


Cassius wandte seinen Blick nach Innen, und ließ seinen Geist durch seinen aus Metall und künstlichem Gewebe rekonstruierten Körper schweifen.

Was würdest Du mit dieser uralten, verstaubten Maschine machen, der Du selbst praktisch nur noch eine Maschine bist ?

Ich habe mir den Tod dieses gefährlichsten aller Xenos zur Lebensaufgabe gemacht. Mit meinem Körper, meinem Geist und meiner unsterblichen Seele werde ich Alles tun, um dieses Ziel zu erreichen.

„Ich will, dass diese Maschine ihre seit Jahrzehnten angestauten Energien zum größtmöglichen Schaden der Xenos nutzt.“

(Entschlossen:) „Dies werde ich in eurem Namen vollenden, Ordenspriester. Denn wir alle hier wissen, dass Apokalyptica verloren ist.“

Inquisitor Heinz nickte entschlossen.

„Ordenspriester Cassius, im Gegensatz zu meinem Vorgänger Riemann sehe ich sehr wohl die Wahrheit eurer Worte. Und nicht nur ich.“

„Und Wir beide wissen, dass die Menschheit vor allem eines braucht, um ihre Entschlossenheit nicht zu verlieren – ein Symbol.“

„Ihr seid dieses Symbol, in Fleisch und Blut - und Stahl.“

„Der Feind muss weiterhin aufgehalten werden - lasst uns dies Seit an Seit tun.“


Der Archmagos lauschte den Worten der Menschen, des Space Marines und des Inquisitors. Zwei großen Männern die sich ihres Platzes im Universum bewusst waren, Diener des Imperators. Ordenspriester Cassius und der Inquisitor würden die letzten Verteidigungen organisieren und auch in den ersten Reihen stehen um dem Archmagos die Zeit zu geben die er braucht um diese „Waffe“ zu erforschen, zu verstehen. Der Diener des Omnissiah  dreht den Kopf leicht zur Seite.

(Amüsiert:) "Inquisitor Heinz, ich denke ich muss euch etwas offenbaren was eine Armee des Astra Militarium mit Unterstützung des Mechanicus entdeckt hat. Wir haben eine Waffe gefunden die euch in eurem Kampf gegen die Häretiker und Xenos unterstützen wird....“







Das Imperium offenbarte seine letzten Kniffe um sich Zeit zu erkaufen, doch ob es reicht? Selbst die Tyraniden haben erkannt was vor sich geht, diese Psionischen Energien der Anlage waren der Grund gewesen wieso sie diesen Planeten als Ziel auserkoren hatten. Intuitiv wurde das Schwarmbewusstsein von Psionischer Energie angezogen wie Motten zum Licht. Und nun da sich endgültig diese Anlage offenbart hat wollten natürlich auch die Tyraniden sie in Ihren Besitz bringen.



So geschieht was geschehen muss. Um die Pylonen und Monolithen herum entbrannten Schlachten die erneut Geschichten von großem Ruhm schrieben. Die Tyraniden brachen die Erde auf, beschädigten die Jahrtausendealten Verteidigungen so das sie eindringen konnten in die Uralten Hallen. Das Chaos unter der Führung ihres Khornelords und des Nachfolgers der Necron-Phaerons schaffte es ebenfalls in das Innere zu gelangen. Ein Aufeinandertreffen war unvermeidbar. Gausswaffen zerstörten die Materie von Trygonen während die Säuren der Ganten die Rüstungen der Berserker zerfraßen. Die Tyraniden waren von einer geradezu Berserkerhaften Wildheit erfüllt, ein Eifer der sich begann Planetenweit auszubreiten. Die Bastionen der Menschheit fielen, Orkische Festungen wurden eingerissen und selbst die Warpportale der Eldar erloschen unter dem immer unnachgiebigerem Ansturm der Tyraniden. Das Schwarmbewusstsein hatte seine Gedulde verloren, endgültig. Ohne Rücksicht auf ihre eigenen Ressourcen begannen die Tyraniden wie ein Flächenbrand die letzten Reste des Widerstands vom Planeten zu fegen. Tapfer wurde verteidigt, doch ob es schlussendlich reichen wird?



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