Welcome to the Jungle !

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Welcome to the Jungle !

Beitrag von Das Sprachrohr am Fr Dez 09, 2016 8:32 pm




Knirschend setzt er einen Fuß vor den anderen, vor seinen Augen war das Dickicht des Dschungels in einen Grünlichen Stich getaucht, während verschiedene Anzeigen ihm Auskunft gaben über Daten wie die Luftfeuchtigkeit des Dschungels, Materialdichte der Bäume und wahrgenommene Schallquellen lieferten. Er verlangsamte seine Schritte, begann vorsichtig einen Fuß vor den anderen zu setzen, während er sich durch den Dschungel vorarbeitete. In seinem Ohr vernahm er ein leichtes Rauschen als sein Sergeant ihn um eine Lagemeldung bat. Die rechte Hand des Scouts legte sich an sein Ohr als er das dortige Funkgerät aktiviere. „Hier Scout Libam – befinde mich noch immer auf Patroullie – keine Anzeichen des Erzfeindes oder seiner Verbündeten entdeckt.“ Er erhielt eine Bestätigung seines Sergeants und begann sich weiter durch das Dickicht des Dschungels zu arbeiten. Er und sein Trupp hatten die Aufgabe erhalten in diesem Bereich des Dschungels zu patrouillieren um eventuell Orkische Verstecke auszumachen, im warmen Klima konnten die Xenos sich wunderbar vermehren und mit einer Unbekannten Anzahl schließlich aus dem Versteck brechen. Der Codex Astartes schreibt die Wichtigkeit der Aufklärung vor, so dass die Scouts unablässig auf der Suche nach Lagern und Sammelpunkten der Orks sind. Das zusätzlich noch der Kontakt zu versprengten, Zivilen Enklaven verloren gegangen ist war nur ein weiteres Zeichen dafür das etwas nicht stimmte. Die Scouts hielten regelmäßig Funkkontakt und gaben einander Bescheid über ihre Position…noch war es ruhig. Um Libam herum lebte der Dschungel. Er hörte das Summen der Insekten, das Schmatzen des Schlamms unter seinen Stiefeln und das Knarren der Bäume. Die Ruhe wurde jäh gestört als über Funk er einen Schrei vernahm. Libam griff an sein Funkgerät. „Scout Syrtis? Syrtis?“ fragte er panisch als Stille eintrat. Kurz herrschte Schweigen bevor er die Stimme seiner Sergeants vernahm. „Scout Libam, eure Position ist die nächste. Brecht eure Patrouille ab und versucht Scout Syrtis zu finden, der letzten Meldung zufolge befindet sich Syrtis einen Kilometer südöstlich von eurer jetzigen Position.“



Der Scout nickte und hob seinen Bolter, die heilige Waffe seines Ordens und des Adeptus Astartes als er sich durch das Dickicht bewegte. Seine Schritte waren schneller als normalerweise, zu sehr sorgte er sich um seinen Bruder, zu sehr sorgte er sich was geschehen war. Hatte ein Ork den Bruder überfallen? War er eine Klippe hinab gestürzt oder hatte die einheimische Fauna sich als zu aggressiv erwiesen? Trotz seiner Sorge ließ er die Vorsicht nicht fahren – sein Blick wanderte über die nähere Umgebung und sendete ihm Daten anhand der er seine Lage einschätzen konnte. Der Dschungel selbst schien ruhig und auch die Tiere scheinen nicht in Panik verfallen zu sein…merkwürdig. Sein Weg führte ihn über Stock und Stein bis er schlussendlich eine kleine Lichtung erreichte und einen Moment inne hielt um den Blick schweifen zu lassen. Die Lichtung war Rund und lag an einem sprudelnden Fluss, inmitten der Lichtung lag ein einzelner Ork von mächtigen Ausmaßen. Grüne Haut, dick und borkig wie alte Rinde, spannte sich über Muskeln so hart wie Stahl. Die Rüstung, die der Ork trug, bestand aus altem Leder, Panzerplatten und Rüstungsüberresten der Imperialen Armee. Das Wesen lag Bäuchlings auf dem Boden während sein Kopf sauber abgetrennt direkt vor ihm lag. Mit erhobenem Bolter betrat Libam die Lichtung, nahm den merkwürdigen Geruch auf der in der Luft lag…so rochen also Tote Orks? Direkt vor dem Ork lag eine Gestalt in der blauen Rüstung eines Scouts. Libam ließ seinen Blick schweifen. Das Auspex, das er trug, zeigte ihm keinerlei feindliche Ziele an, die Lichtung und das darum liegende Gebüsch ist frei von Lebewesen die Größer waren als eine Faust. Der eine Baum am Rande der Lichtung trug eine Art Krankheit und besaß einen großen, wulstig wirkenden Pilz auf Bodenhöhe, der andere schien so als hätte jemand versucht ihn auszureißen…der Scout ließ nun alle Hoffnungen fahren und trat an seinen Gefallenen Bruder um seine Hände um die Schultern zu legen.




Mit all seiner Kraft drehte er ihn um….und erschrak. Die Augen des Scouts waren aus ihren Höhlen gerissen worden, Blut floss über das Schmerzverzerrte Gesicht eines Kopfes, der nur noch durch die Wirbelsäule mit dem Körper verbunden war. Erschrocken erhob sich Libam und hob die Hand langsam empor….ein elendiger Schmerz durchzuckte auf einmal die Brust des Scouts, der zu schreien begann und seinen Kopf hinab sinken ließ. Mit Schrecken stellte er fest, das Faustgroße Haken seinen Brustkorb durchstoßen hatten wie brüchiges Holz und sich nun in seine Rippen schnitten. Mit einem kräftigen Ruck spürte er wie seine Rippen nach innen gerissen wurden als die Haken wieder eingeholt wurden und seine Organe zerquetscht wurden. Keuchend und stöhnend brach Libam zusammen und rollte auf den Rücken als er endlich die Haken nicht mehr in seinen Körper spürte. Sein Blick wanderte hinüber zur Quelle des Angriffs. Der Pilzwuchs am Fuße des Baumes begann kleiner zu werden als eine Unförmige Gestalt sich daraus löste und seine Farbe änderte. Das Borkige Braun des Pilzes mit den weißen Punkten schien zu verschwimmen und enthüllte ein Schuppen- und Chitinkleid das Libam nur von Insekten her kannte. Die fleischigen Haken ruhten im Brustkorb des Wesens das auf allen Vieren begann sich dem Scout zu nähren. Ein Tentakelbewährtes Maul zuckt gierig während große Sensenähnliche Klauen in der Luft hingen. Das Wesen krabbelte über den vor Schmerzen keuchenden  Scout – Giftig-gelbe Augen suchten die Augen des Scouts und funkelten ihn mit einer tierisch anmutenden Intelligenz an, als die Klauen sich geradezu zärtlich auf den Kopf des Scouts zu legen begannen. Die Spitzen Enden bohrten sich in seine Stirn, fanden halt und drückten den Schädel auseinander um an das zarte Gehirn darin zu gelangen. Der Todesschrei des Ultramarines hallte durch den Wald während das Wesen begann mit geradezu genüsslicher Freude den Kopf des Marines zu spalten, um das Zarte Gehirn darunter zu verschlingen und die Informationen daraus aufzunehmen….für den Schwarm.
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